SOMMERLIGHTS fühlt sich geehrt, diesen Samstag einige besondere Künstler begrüßen zu dürfen: Mimi Love, Sven Dohse und Some Chemistry werden für eine unvergessliche Nacht unter STALACTITE und dem Sternenhimmel sorgen. Mimi ist bekannt für ihre zu Tränen rührenden Sets – ihren "Love Sound" –, während Sven Dohse eine der Schlüsselfiguren ist, die Berlins einzigartigen Sound prägen. Some Chemistry runden den Abend mit elektropischem Soytrance aus Amsterdam ab.

MIMI LOVE / SVEN DOHSE / SOME CHEMISTRY

SAMSTAG, 25. JUNI 2022

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MIMI LOVE

Sie bittet ihre Zuhörer, die Augen zu schließen und ihr Herz zu öffnen, damit sie die Liebe spüren können – Mimi Love. Ihr Sound ist elektronisch nomadisch, beeinflusst von der Welt und den Menschen um sie herum. Ob mit hypnotischem Popsound oder bodenständigem Tempo, ihre Musik kommt immer mit großen Gefühlen und Aufrichtigkeit dager. Das ist House-Musik für Tänzer, die gerne tanzen, und Liebhaber, die gerne lieben. 

 

Mimi Loves Karriere begann in der kultigen Bar25 in Berlin, wo sie verträumte Downbeat-Disco spielte. Doch schon bald verführte sie der "four-on-the-floor"-Sound der Bar. Und mit einer neuen Romanze auf den Schultern und einer Vielzahl von Nummer-eins-Fans, die sie anfeuerten, hob Mimi Love ins Weltall ab. Heute reist sie durch Europa, Amerika und den Pazifik – obwohl sie fest im reifem Berliner Boden verwurzelt ist. 

 

Sie wird mit dem Bachstelzen-Kollektiv in Verbindung gebracht und ihren zu Tränen rührenden Sets auf Festivals wie Garbicz. Sie ist nie weit davon entfernt, das zu spielen, was als ihr "Love Sound" bekannt geworden ist. Mit ihrer Vorliebe für exotische Früchte und Discostaub macht Mimi Love immer Lust auf mehr.

 

Mimi Love war schon immer eine Rebellin, die die hedonistische Berliner Elektronikszene mit ihrer Stelzenlauf-Magie und ihrer Hands-On-Tischlerei für Clubs bereichert hat. Heute strahlt sie ihr leuchtendes inneres Licht in die Musik. Genres sind nur Kisten – Mimi Love spielt Stimmungen.

SVEN DOHSE

Wenn man mit jemandem sprichst, der Mitte der 90er Jahre in Hamburg oder Norddeutschland auf Techno stand, werden wird sie oder er von diesem Mann und seinen Underground-Clubs, halblegalen Festivals und legendären Sets schwärmen. Er war bekannt dafür, einen perfekt abgemischten Mix aus 4/4-Bass-Drums zu spielen, der niemals enden wollte.

 

Wenn man in Berlin jemanden nach Sven Dohse fragt, wird man sagen, dass er eine der Schlüsselfiguren ist, die den einzigartigen Sound der Stadt geprägt haben. Seine Leidenschaft für Musik und sein Gespür für Neues haben dazu geführt, dass er in weltberühmten Clubs wie der Bar 25 und Ritter Butzke Platten auflegt und erfolgreiche Veranstaltungsreihen wie die Bachstelzen und Klangsucht organisiert. Auch wenn er die Aufmerksamkeit der Medien scheut, ist sein Beitrag zum Berliner Nachtleben unbestreitbar.

 

Sven Dohse engagiert sich nicht nur für die Musik, sondern auch für Politik und Wohltätigkeit. Er spielt regelmäßig auf Wohltätigkeitsveranstaltungen, um verschiedene Zwecke zu unterstützen, und sein Engagement bei großen Festivals wie Fusion oder Nation Of Gondwana hilft, das Bewusstsein für wichtige Themen zu schärfen. Darüber hinaus ist er international gefragt und tritt in Städten wie Stockholm, Zürich und Istanbul auf.

 

Ab Mitte der 90er Jahre beschäftigte er sich zusammen mit Malte Möller (alias Waldmeista) unter dem Namen Conzooma auch mit den Musikrichtungen Downtempo / Future Jazz und Freestyle Breakbeats. Später konzentrierte er sich auf diese Stile mit seinem Soloprojekt Don Shtone, das im Jahr 2000 mit dem Album "Serious Fool Music" auf Cylence Records der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde. Darauf folgte sein nächstes Album "Beware Of The Cat", das 2007 über Off erschien. 

 

Sven Dohse ist ein weltbekannter DJ und Produzent, der das Publikum seit Jahren mit seinen massiven Sets beeindruckt. Er ist auch der Gründer von Prestige Weltweit, seinem eigenen Label, auf dem er Musik veröffentlicht, die seine persönliche Vision widerspiegelt. Egal welches Genre oder welcher Stil, Sven lässt seine überbordende Kreativität in alles einfließen, was er tut.

SOME CHEMISTRY

Nachdem er in Burkina Faso ein Amateur-Schlagzeug-Ensemble geleitet hatte, wurde Some Chemistry Gitarrist in mehreren Indie-Punk-Bands in den Niederlanden und schließlich Mitte der 2000er Jahre vom Sound der Amsterdamer Underground-Clubbing-Szene infiziert. Anfang 2010 entwickelte er sich zu einem wahren Botschafter des Dance in Amsterdam. Als DJ wechselt er mühelos zwischen melodramatischem Indie-House, verträumten Balearen-Grooves, einer Prise Disco und einer Mischung aus Italo und Techno.

 

Die Musik von Some Chemistry ähnelt ein wenig einer Mango: Schwierig zu essen, aber unglaublich lecker. So klingt der elektropische Soytrance aus Amsterdam. Some Chemistry hat unter anderem auf Bordello A Parigi, Me Me Me und Wrong Era veröffentlicht.